ThematischDie Sommersemesterferien 2002 habe ich für eine Reise nach Ecuador genutzt. Außer Urlaub machen wollte ich vor allem beim Spanisch auf einen grünen Zweig kommen und habe deswegen vier Wochen lang eine private Sprachschule für Ausländer in Quito besucht. Die Einträge in sind in verschiedene Rubriken eingeteilt:
Über Anmerkungen und Anregungen mittels der Kommentarfunktion der einzelnen Einträge würde ich mich sehr freuen. Viel Spaß! AnkündigungenMorgen geht's losIn zwölf Stunden werde ich im Flugzeug sitzen in Richtung Guayaquil. mehr... Wieder in DeutschlandAus privaten Gründen habe ich meinen Ecuador-Aufenthalt vorzeitig abgebrochen. mehr... Fotos onlineEndlich sind meine Fotos entwickelt, sortiert, eingescannt und hochgeladen. mehr... EssentialsGeldnöteDen vielen bunten Aufklebern an Quitos Geldautomaten und den Türen seiner Restaurants nach zu urteilen dürfte der Umgang mit allen gängigen Kreditkarten von Visa bis Diner's Club hier eigentlich kein Problem darstellen. Verlassen sollte man sich darauf jedoch nicht. Und auch mit dem Bargeld hat man seine liebe Mühe. Die Geldautomaten spucken 20-Dollar-Scheine aus, die man jedoch nur schwierig wieder los wird. mehr... Was kostet die Welt?Obwohl die Preise in Ecuador seit der dolarización angeblich kräftig gestiegen sind, ist es immer noch ein Land, in dem man auch mit einem geringen Budget gut zurechtkommen kann. Sehr billig sind Unterkünfte und Busse, für Luxusartikel zahlt man dagegen fast soviel wie in Europa. mehr... KuriosesÜber einige Dinge in Ecuador kann man sich als Europäer einfach nur wundern. Oder staunen. mehr... Footprint vs. Lonely PlanetWer für seinen Südamerikareise einen Lonely Planet sucht, sollte vielleicht besser zum entsprechenden Footprint Handbook greifen. Von der Aufmachung und Zielsetzung sehr ähnlich, habe ich die Erfahrung gemacht, dass der Footprint oft die verlässlicheren Informationen hatte. mehr... Das WetterQuitos Beiname ist "Stadt des ewigen Frühlings". Durch die Lage direkt am Äquator ist die Temperatur praktisch das ganze Jahr über gleich; und die Höhenlage sorgt dafür, dass man nicht "Stadt des ewigen Sommers" sagen muss. mehr... Kartoffeln mit LederDas Essen in Ecuador war für mich wesentlich weniger ungewohnt als erwartet, da es dem europäischen/deutschen gar nicht so unähnlich ist. Tropische Früchte stehen naturgemäß ganz oben auf dem Speiseplan. Die absolute lokale Spezialität ist jedoch etwas gewöhnungsbedürftig: Meerschweinchen. mehr... QuitoStadt in den WolkenQuito liegt so hoch, dass die Anreise schon spektakulär war. Für die ersten Tage habe ich eine sehr gute Unterkunft gefunden und mache mich daran, erste Eindrücke der Stadt zu sammeln. Unglaublich, wie viele Häuser sich in den engen Talkessel zwängen können. Wie chaotisch Manches wirkt, doch bei näherem Hinsehen gar nicht ist. Wie extrem störend die Luftverschmutzung ist. mehr... Ketchup und MayonnaiseQuitos Nachtleben spielt sich zum größten Teil in gringoland ab. Dort gibt's eine nette Bar neben der anderen. Und wenn man nicht gerade zum fünften Mal diesen Abend zu "Asereje" tanzt, singt man beim Karaoke wahrscheinlich gerade selber. mehr... Sightseeing in QuitoIn Quito selbst gibt es einige Sehenswürdigkeiten. Die koloniale Altstadt mit dem Panecillo und ihren vielen Kirchen gehört zum Weltkulturerbe. Viele Museen sind ebenfalls einen Besuch wert. mehr... Spanisch¿Hablas español?Puh, die erste Woche Unterricht ist geschafft. Sechs Stunden täglich schlauchen ganz schön und damit ist es noch nicht getan. Jeden Tag kommen so viele neue Vokabeln dazu, dass ich mich in dieser Woche allabendlich noch mal ein bis zwei Stunden hinsetzen muss, um wenigstens das Wichtigste zu wiederholen. Aber dafür bringt es natürlich auch eine Menge. mehr... Man lernt nie ausIch hab's geschafft, heute war mein letzter Tag in der Schule. Insgesamt 120 Stunden Unterricht in den vier Wochen haben mein Spanisch selbstredend extrem verbessert. Es hat gereicht um die komplette Grammatik durchzunehmen und gleichzeitig viel zu üben, sodass ich jetzt zwar keineswegs fließend spreche, aber doch ziemlich viel verstehe und mich gut verständigen kann. mehr... Eine schrecklich nette FamilieWährend der vier Wochen in der Schule habe ich in einer ecuatorianischen Familie gelebt. Organisiert wurde das von der Schule, die mit mehreren Familien eng zusammenarbeitet und ihnen regelmäßig Schüler vermittelt. Richtig glücklich geworden bin ich mit meiner Gastfamilie nicht. mehr... TourenErste Station GuayaquilIch bin zunächst nach Guayaquil geflogen, weil die Iberia nicht im Stande war, noch einen Flug nach Quito zu organisieren. In Ecuadors größter Stadt habe ich dann die ersten zwei Tage verbracht. Für Touristen ist Guayaquil sicher kein Muss. mehr... Fließend warmes WasserBei der Unmenge von aktiven Vulkanen in den ecuadorianischen Anden ist es nicht verwunderlich, dass es auch zahlreiche heiße Quellen gibt. Die am besten hergerichteten finden sich in Papallacta, 65 km östlich von Quito. Die Pools mit sehr sauberem und nicht gechlorten Quellwasser sind um die 40 Grad warm und äußerst angenehm. mehr... Die Mitte der WeltNur 23 km nördlich von Quito verläuft der Äquator. Das Denkmal "Mitad del Mundo" und das drumherum gebaute Retortenstädtchen gehören wegen der leichten Erreichbarkeit wohl zum Programm jedes Touristen. Unbedingt sehen muss man Mitad del Mundo zwar nicht, die diversen Ausstellungen sind aber sehr interessant. mehr... "Frau Meier, bitte 32"Jeden Samstag hält man im kleinen Otavalo einer der größten und schönsten Märkte Südamerikas ab. Zu sehr günstigen Preisen kann man von Keramik über Textilien bis hin zu Holzarbeiten jede Art von Souvenir erwerben. Wer nicht hinfährt, ist selber schuld. mehr... Das Gesicht SucresIn Europa wäre die Besteigung eines Fast-Fünftausenders für einen absolut unerfahrenen Bergsteiger wie mich undenkbar; in Ecuador gestaltet sich die Sache leichter. Nur ein Samstag war nötig, um den Gipfel des Pichincha (4.781 m) zu erklimmen. Und nicht nur das Höhenerlebnis war die Anstrengung wert; schon die Organisation unserer Tour hat Spaß gemacht. mehr... Allee der VulkaneSüdlich von Quito befindet sich einer der schönsten Teile der ecuadorianischen Anden. Von Alexander von Humboldt vor 200 Jahren "Allee der Vulkane" getauft, reihen sich die höchsten Berge des Landes entlang der Panamericana wie an einer Perlenkette auf. mehr... CotopaxiFür die Leute in Ecuador ist er so etwas wie eine Legende. Zweithöchster Berg des Landes und mit seiner fast perfekten Kegelform auch einer der schönsten der Welt. Der Cotopaxi ist der der am meisten bestiegene Berg der Anden. Man darf zwar nicht erwarten, den Aufstieg für sich alleine zu haben, dafür gibt es aber auch zig Tourveranstalter, die einem die Besteigung bis zur Schutzhütte (4.800 m) oder bis ganz nach oben vergleichsweise einfach machen. mehr... Wie in der Eifel?!Im riesigen Krater des Quilotoa (3.850 m) befindet sich ein wunderschöner smaragdgrüner See. Den Krater kann man an seinem Rand sowohl umrunden als auch ca. 300 m tief bis zum Ufer des Sees herabklettern. Der sandige Weg hinab durch kleine Schluchten und an großen Felsen vorbei war eine meiner schönsten Wanderungen. mehr... |
ChronologischAugust 2002Morgen geht's los 12 September 2002Was kostet die Welt? 01 Oktober 2002 |