Dienstag, 22. Oktober 2002Das WetterQuitos Beiname ist "Stadt des ewigen Frühlings". Durch die Lage direkt am Äquator ist die Temperatur praktisch das ganze Jahr über gleich; und die Höhenlage sorgt dafür, dass man nicht "Stadt des ewigen Sommers" sagen muss. In der Tat kann ich mir kaum ein angenehmeres Klima vorstellen als das von Quito (wenn nur die Luftverschmutzung nicht wäre!). Nachts kühlt es schon mal auf bis zu 10 °C ab, aber schon morgens um 8 Uhr ist es in der Sonne wunderbar warm. Am Tag steigt die Temperatur dann auf 24-28 °C. Obwohl die Stadt auf der Südhalbkugel liegt, wird auch hier die Zeit von April bis August/September Sommer genannt und die andere Jahreshäfte Winter. Frühling und Herbst gibt es nicht und der Unterschied zwischen Sommer und Winter ist nicht die Temperatur, sondern die Regenmenge. Die mehr als 2.000 mm Niederschlag pro Jahr fallen praktisch ausschließlich im Winter, ich habe die Regenzeit also nicht mitbekommen. Während meiner Zeit hat es nur zwei- oder dreimal geregnet, dann aber gleich sehr stark. Selbstredend kann man Quitos Klima nicht auf den Rest des Landes übertragen. Im Regenwald und an der Küste herrschen natürlich ganz andere Bedingungen, und sogar im nächsten Tal kann das Klima schon wieder ganz anders sein. 23:12 |
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