Dienstag, 24. September 2002Sightseeing in QuitoQuitos koloniale Altstadt wurde schon Ende der siebziger Jahre zum Weltkulturerbe ernannt. Ein Spaziergang durch die kleinen, hügeligen Gassen ist vor allem sonntags zu empfehlen, wenn die Altstadt größtenteils für Autos gesperrt ist. In der Calle Chile findet täglich ein kilometerlanger Straßenmarkt statt, der für Kleidung, CDs oder einfach nur zum Schlendern sehr zu empfehlen ist. Quito hat 86 Kirchen, das sagt zumindest mein Reiseführer. Die wichtigsten und von innen schönsten sollen die Kathedrale an der Plaza de la Independencia und San Francisco sein. Von außen am beeindruckendsten wirkt aber mit Sicherheit die über der Altstadt thronende Basilika, die mich ein bisschen an den Köner Dom erinnert (allerdings in weiß). Nach 98 Jahren Bauzeit wurde sie erst 1985 fertig gestellt. Heute besitzt die Basilika die höchsten Kirchtürme Südamerikas (140 m), die zudem über klapprige und teilweise ungesicherte Leitern bis ganz nach oben bestiegen werden können. Auf dem Weg zum dritten (kleineren) Turm steht man zeitweise auf Außenleitern mitten in der Luft. Absolut empfehlenswert. Auf der anderen Seite bildet der Panecillo (wörtlich: "kleiner Brotlaib") den Abschluss des historischen Zentrums. Das ist ein etwa 300 m hoher Hügel, von dem aus man eine hervorragende Aussicht auf die gesamte Stadt hat; auch der Pichincha und bei gutem Wetter der Cotopaxi sind von hier zu sehen. Bei unserer Exkursion hatte ich den Eindruck, unsere Lehrer konnten uns zu fast jedem Haus irgendeine Geschichte erzählen. Die Engelsstatue auf dem Panecillo kann ebenfalls von innen besichtigt werden, um seinen Standpunkt um noch ein paar Meter zu erhöhen. Eine gute Idee war, mit dem Taxi zur Spitze zu fahren und dann über die Treppen und Gassen wieder runter in die Stadt zu laufen. Einer der schönsten Stadtteile Quitos ist Guápulo. Der sehr sehenswerte Fußweg in den Ort beginnt gleich hinter dem Hotel Quito nahe der Av. 12 de Octubre. Mit einer tollen Aussicht auf den Río Machángara führt ein System von Treppen hinunter ins Nebental. Sofort spürt man die bessere Luft und die Ruhe im Vergleich zum Stadtzentrum. Nach einer Besichtigung der Kirche des Dorfes geht's mit dem Bus wieder zurück in die Stadt. Von den zahlreichen Museen ist das Museo Nacional del Banco Central das bekannteste. In einer riesengroßen Ausstellung wird die Geschichte Ecuadors von den Ureinwohnern über die Incas bis heute sehr ausführlich erzählt und die zugehörige Kunst (Töpfereien, Werkzeuge, Skulpturen, Gemälde) ausgestellt. 22:15 |
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Bisherige KommentarePauli am 7. Mai 2003 17:43: OLE du hast ja recht, bei uns in Ecuador ist es alles wunderschön. Wie vermisse ich mein Land! PAuli am 7. Mai 2003 17:45: Sorry, jetzt aber ist die URL richtig. Tamara am 23. Februar 2005 14:20: vielen Dank für die vielen tipps. ich muss ein referat halten und nirgends fand ch so gute infos wie bei dir! ecuador am 18. November 2005 21:50: ecuador it`s great Dubois Philippe am 22. September 2008 21:58: Hello, Ole am 24. September 2008 14:27: Philippe: have a look here: http://flickr.com/photos/ole/sets/72157602185044962/. And please respect the license terms of my photos. You find the license on each photo page on Flickr. |