Island 2007

Im Juni 2007 war ich mit einem Kumpel in Island. Unser Plan: In 10 Tagen mit dem Mietwagen einmal um die Insel und dabei möglichst viel sehen und schöne Fotos mit nach Hause bringen. Und das hat auch wunderbar funktioniert.

Strokkur
Geysir Strokkur

Gesamteindruck

Fantastisch! Ich hatte im Vorhinein hohe Erwartungen an Islands Naturschönheiten, muss aber sagen, dass diese fast ausnahmslos übertroffen wurden. Mit so vielen Highlights hatte ich nicht gerechnet.

Inhalt

  1. Reiseroute
  2. Reisezeit und -dauer
  3. Auto/Mietwagen
  4. Unterkunft/Camping
  5. Kosten
  6. Tops und Flops
  7. Was würde ich anders machen?
  8. Deine Meinung

Reiseroute

Die Ringstraße Nr. 1 führt einmal rund um die Insel und ist für alle der Fixpunkt in der Routenplanung. Wie die große Mehrheit aller Touristen sind wir die Ringstraße von Reykjavík aus gegen den Uhrzeigersinn gefahren. So fährt man zuerst den so genannten "Golden Circle" ab und kann gleich am ersten Tag einige Top-Sehenswürdigkeiten "abhaken": die alte Parlamentsstätte Þingvellir (sprich: "Thingwedlir" mit Ti-Äitsch), den Geysir Strokkur und den Wasserfall Gullfoss. Westen und Norden -- landschaftlich nicht weniger attraktiv, aber ärmer an "Muss"-Sehenswürdigkeiten, spart man sich für den Schluss auf.

Von der Ringstraße haben wir viele kleine und 5 größere Abstecher gemacht:

  1. Vom Gullfoss aus die so genannte Kjölur-Piste 35 ins Hochland zu den Thermalquellen Hveravellir und zurück. Insgesamt ca. 180 km gut befahrbare Schotterpiste, Übernachtung in Hveravellir. Knapp 24 Stunden Zeitaufwand.
  2. Skaftafellsjökull
    Skaftafell-Nationalpark

    Sechsstündige Wanderung im Skaftafell-Nationalpark direkt an der Ringstraße.
  3. Im Norden eine Runde über Dettifoss-Wasserfall, Ásbyrgi-Canyon und Húsavík (Whale Watching). Kaum mehr als 12 Stunden.
  4. Zweiter Ausflug ins Hochland zur Askja-Caldera und zum Kverkfjöll-Gebirgszug am Nordrand des riesigen Vatnajökull-Gletschers. 250-300 km Hochlandpiste mit einer Übernachtung, etwa 30 Stunden.
  5. Fahrt um die westliche Halbinsel Snæfellsnes. Etwa 300 km, größtenteils asphaltiert, eine Übernachtung, 20 Stunden.

Fahrleistung in 10 Tagen: 3500 km. Das ist nicht wenig, aber ich hatte nicht das Gefühl, es übertrieben zu haben. Karte unserer Reiseroute.

Reisezeit und Reisedauer

Reisezeit

Snæfellsjökull
Der "Zauberberg" Snæfellsjökull

Vom 15. bis 25. Juni 2007. Mitte/Ende Juni scheint im Nachhinein optimal. Man hat am meisten Tageslicht und es ist noch nicht so voll. Island ist kein Geheimtipp mehr, deswegen hatten wir mit einigem Gedränge und vollen Campingplätzen gerechnet -- auch im Vertrauen auf den Reiseführer, der eine Vorausbuchung von Campingplätzen im Sommer dringend empfahl. Nichts dergleichen war zu sehen, von Überfüllung keine Spur. Abseits des "Golden Circle" war nirgends unangenehm viel los -- und dort waren zwar die Parkplätze voll, aber auch das bedeutet in Island nicht, dass man sich gegenseitig auf die Füße tritt; es gibt viel Platz.

An unseren letzten beiden Tagen hatten wir beide das Gefühl, dass vorher verlassen wirkende Campingplätze schlagartig gut besetzt waren. Auch an eher abseits gelegenen Orten trafen wir auf einmal viele Leute an, vornehmlich Einheimische (z.B. abends um 23 Uhr auf der Passstraße des Snæfellsjökull). Vielleicht haben an dem Wochenende in Island die Ferien begonnen?

Kverkfjöll-Hütte
Die Hütte am Kverkfjöll

Im Juli und August dürfte es tatsächlich deutlich voller sein. Ungläubig lauschte ich Leifur, dem Hüttenwart der abgelegenen Kverkfjöll-Hütte im Hochland, als er erzählte, dass seine 80 Betten in den kommenen Wochen regelmäßig ausgebucht sein würden -- am 21. Juni hatte er ganze 5 Gäste (das war allerdings auch erst eine knappe Woche nach Saisoneröffnung, da die Pisten nach Kverkfjöll vorher noch nicht befahrbar waren).

Sommer oder Winter?

Im Winter ist Island bestimmt reizvoll. Viele Landschaften müssen im Schnee magisch aussehen, vor allem die unzähligen Wasserfälle. Allzu kalt wird es wohl auch im Winter nicht, und zumindest die Ringstraße dürfte immer befahrbar sein; ins Hochland kommt man außerhalb des Sommers natürlich nicht. Größter Nachteil des Winters ist die Dunkelheit: wir waren an vielen Tagen locker bis Mitternacht unterwegs, bevor wir uns einen Platz zum Zelten gesucht haben. So kann man in kurzer Zeit enorm viel unternehmen, im Winter undenkbar. Und die kleinen Orte und Städtchen rund um die Insel machten auf mich nicht den Eindruck eines Überangebots heimeliger Weihnachtsmärkte und lauschiger Kneipen, damit abends keine Langeweile aufkommt.

Fazit: für die erste Islandreise halte ich den Sommer für optimal. Wenn ich allerdings noch mal wiederkomme irgendwann, würde ich im Winter kommen -- vor allem für eine Kurzreise über ein verlängertes Wochenende bestimmt super.

Dauer

Wie viel Zeit braucht man für Island? Unsere 10 Tage waren in Ordnung, 2 Wochen sind (natürlich) besser. Gerade wegen der 24 Stunden Tageslicht haben wir mehr geschafft, als wir vorher gedacht hatten. Beispiele: einmal sind wir um 15 Uhr noch zu einer sechsstündigen Wanderung aufgebrochen, anderntags begann die dreistündige Walbeobachtungstour abends um acht -- anderswo undenkbar.

Welche Gegenden/Attraktionen haben wir ausgelassen? Mit mehr Zeit hätte ich die Tour auf jeden Fall auf die Nordwestfjorde ausgedehnt, dafür muss man wahrscheinlich 2 Tage rechnen. Eine Fahrt zu den Westmännerinseln war bei uns auch nicht drin. Im Süden haben wir auch auf die bestimmt lohnenswerten Abstecher nach Landmannalaugar und Þórsmörk verzichtet. Und natürlich kann man überall mehr Zeit verbringen, man reiten, wandern oder ins Penismuseum gehen, oder einfach mal einen Tag gar nichts machen.

Fazit: in 2 Wochen kann man praktisch alles sehen und langweilig wird es bei 3 Wochen auch nicht.

Unser Mietwagen Suzuki Grand Vitara
Unser Wagen

Mietwagen

Die allermeisten Islandreisenden reisen mit dem Auto durchs Land, und da die Überfahrt mit der Fähre viele Tage dauert, wird das in der Regel ein Mietwagen sein.

PKW oder Geländewagen?

Das ist wohl die erste Frage, die sich jeder stellt. Ein Kleinwagen kostet um die 40-50 Euro pro Tag, ein Geländewagen locker das Doppelte. Dennoch meine Meinung: wer mehr als nur den "Golden Circle" fahren will, kommt um ein SUV nicht herum. Dabei geht es gar nicht um Flussdurchfahrten und dergleichen. Praktisch jeder Abstecher bedeutet Schotterpiste, selbst die Ringstraße ist nicht durchgehend asphaltiert. Die meisten dieser Straßen sind zwar mit jedem Auto befahrbar, doch wo man mit dem Geländewagen noch recht gemütlich mit 50-60 km/h fahren kann, zuckelt der Toyota Yaris mit 30 daher. Spaß macht das nicht. Und das Hochland ist ein magischer Ort, der dem PKW-Fahrer weit gehend verschlossen bleibt. Selbst ein handelsüblicher Fotostopp an der Ringstraße ist mit dem Kleinwagen problematischer, weil es keine Seitenstreifen gibt. Mit dem Jeep kann man an der Böschung parken, einem PKW bleibt nur die Straße. Wegen des geringen Verkehrs meist kein Problem, aber wer weiß.

Beachte: einen Unfall sollte man mit dem Mietwagen lieber nicht verursachen, denn die Selbstbeteiligungen sind gerade bei den Geländewagen enorm hoch: während es für PKW z.B. bei Holiday-Autos oft gute Angebote ohne SB gibt, war die Selbstbeteiligung für unseren Jeep glatte 170.000 ISK, fast 2100 Euro. Und Flussdurchquerungen im Hochland gehen immer auf komplett eigenes Risiko, da zahlt die Versicherung nicht. Dazu eine nette Anekdote: auf die Frage nach der "Gefährlichkeit" der Furten auf dem Weg nach Askja meinte der nette Mann an der Touristinformation todernst: "Wenn Sie mit dem Verkehr in einer europäischen Metropole zurecht kommen, wird der Fluss kein Problem für Sie sein, in der Stadt ist es doch viel gefährlicher." Ich kann mir lebhaft vorstellen, dass der Isländer an sich genau so fühlt. Talk about different perspectives!

Wir haben bei Budget gemietet und einen ganz guten Deal bekommen, wie ich glaube. Reserviert war der kleine Dreitürer-Jeep Suzuki Jimny für 750 Euro für 10 Tage. Ich hatte schon vor der Ankunft ein etwas mulmiges Gefühl, ob ich mit meinen 1,93 m da überhaupt reinpassen würde und war dann sehr erleichtert, dass wir ein Upgrade bekommen haben: ein alter, aber zuverlässiger Suzuki Grand Vitara, der sehr robust war und alles klaglos weggesteckt hat. Der hätte regulär etwa 950 Euro gekostet und ist meine Empfehlung für alle Leute über Normalmaß. Wer kleiner ist, kommt mit dem Jimny auch zurecht, ist eben etwas enger.

Straßenzustand

Viele Hochlandstraßen sind erst im Laufe des Juni schneefrei und vorher gesperrt. Ein toller Link, den ich leider erst nach der Reise gefunden habe, ist der zu Road Conditions and Weather vom Isländischen Straßenverkehrsamt. Wird mehrmals täglich aktualisiert und gibt detaillierte Infos zu jeder Straße.

Camping im Thermalgebiet Hveravellir
Zelten in Hveravellir

Unterkunft

Camping ist fast schon Pflicht

Wer möglichst viel vom Land sehen will, sollte zelten. Entlang der Ringstraße gibt es zwar alle paar Kilometer Unterkünfte (meist privat auf kleinen Bauernhöfen o.ä.), abseits aber nicht mehr. Da muss jeder Abstecher geplant werden. Außerdem hat man viel weniger vom Tag, wenn man sich schon zu "zivilen" Zeiten um eine Unterkunft bemühen muss. Ich kann nur vermuten, dass der Bauer keine Lust hat, um Mitternacht noch mal aufzustehen, um ein Zimmer zu vermieten. Mit dem Zelt alles kein Problem. Wir fahren ins Blaue, bis wir keine Lust mehr haben, und bauen dann am Straßenrand die Zelte auf.

Jedermannsrecht

Auch Island kennt das Jedermannsrecht der skandinavischen Länder. Camping ist außerhalb von kultiviertem Land (Weiden), Nationalparks und Siedlungen generell überall erlaubt nicht verboten. In der Praxis heißt das, dass man wohl nie länger als eine Viertelstunde nach einem schönen Plätzchen für das Zelt suchen muss, sei es am Strand oder auf einer Mooslandschaft neben der Straße. Paradiesische Zustände! Ich kannte das Jedermannsrecht aus einem Schwedenurlaub, habe aber in Erinnerung, dort manchmal eine Stunde und länger nach einem Plätzchen außer Sichtweite von Häusern gesucht zu haben. Im Vergleich dazu war Island bedeutend unkomplizierter.

Kosten

Island ist als teures Pflaster bekannt: Im Nachhinein war alles halb so schlimm. Zelten ist kostenlos, Lebensmittel und Benzin sind bezahlbar und Eintrittspreise so gut wie unbekannt!

Unterkunft

Wer keine Lust auf Camping hat, bekommt sie vielleicht beim Blick auf isländische Hotelpreise. Weil wir uns unsicher waren, ob wir am ersten Abend im Reykjavíker Umland zelten könnten, hatten wir für die erste Nacht ein billiges Hostel reserviert. Kostenpunkt: 50 Euro pro Person im Doppelzimmer ohne eigenes Bad und Frühstück. Die Matratzen waren durchgelegen und das Wasser in der Dusche hat komisch gerochen. (Update 21.07.2007: Letzteres dem Hostel anzukreiden ist allerdings unfair, da das Warmwasser überall in Island schwefelig riecht; es kommt direkt aus der Erde.) Also eher Jugendherbergsniveau. Auch im Rest des Landes ist ein Gästezimmer nicht viel billiger. 30-40 Euro pro Person sollte man für die einfachste Kategorie rechnen.

Auch auf Campingplätzen zahlt man schnell 10 Euro pro Person, bekommt dafür aber auch ganz gute sanitäre Anlagen. Aber das muss ja nicht sein: zelten geht auch umsonst und WCs findet man entlang der Ringstraße auch an vielen Parkplätzen.

Eine kalte und regnerische Nacht im Hochland haben wir in der Dreka-Hütte bei Askja verbracht. In der Nacht hätte Zelten wirklich keinen Spaß gemacht. Die Hütte ist sehr komfortabel und toll ausgestattet (komplette Küche mit Geschirr und Gasherd, Duschen), aber auch dort fand ich 2300 ISK (28 Euro) pro Person und Nacht ziemlich happig.

Verpflegung

Der zweite Kostentreiber, wenn man nicht selber kocht.

  • Auswärts essen ist teuer. Ein Imbiss kostet schon an der Tankstelle schnell 12 Euro (Hamburger mit Pommes). In Restaurants geht's für die einfachsten Gerichte bei etwa 14 Euro los, etwas "vernünftiges" (z.B. frisch gefangener Fisch) kostet eher 25-30 Euro. Immerhin ist Wasser überall kostenlos.
  • Die Preise im Supermarkt sind ganz in Ordnung. Von Nudeln über Milchprodukte bis Konserven und Schokolade ist wohl fast alles 20-30% teurer als in Deutschland, aber das hält sich im Rahmen. Deutlich mehr kostet frisches Obst und Gemüse.

Auto

  • Mietwagen: siehe oben
  • Benzin ist ein bisschen teurer als in Deutschland. Interessanterweise war der Preis im ganzen Land nahezu konstant: 124 ISK (1,51 EUR) pro Liter Super. Diesel kostet exakt das gleiche.

Island, Land des freien Eintritts

Die 'Blaue Lagune des Nordens' beim Mývatn
"Blaue Lagune des Nordens"

Es liegt so nahe, und doch ist es solch ein ungewohntes Gefühl, dass wir die Verwunderung bis zum Ende der Reise nicht ablegen konnten: Keine der unzähligen Naturattraktionen kostet Eintritt! In jedem anderen Land wären mindestens 5 Euro fällig, um z.B. den großen Geysir aus der Nähe zu betrachten. Gleiches gilt für die Nationalparks. Toller Nebeneffekt: die Attraktionen sind nicht abgesperrt. Wer den Gullfoss für sich alleine haben will oder das tolle Dämmelicht für Fotos ausnutzen möchte, kann ungehindert auch nachts um 3 hinfahren.

Unrühmliche Ausnahme: die berühmte Blaue Lagune bei Reykjavík und ihr Pendant im Norden beim Mývatn langen kräftig zu: 1400 ISK, 17 Euro, kostet das Bad im warmen Wasser. Angesichts vieler kostenloser Thermalquellen im ganzen Land eine Abzocke.

Meine persönlichen Tops und Flops

Was bringe ich persönlich an Erinnerungen, positiv wie negativ, mit nach Hause? Die "Flops" in dieser Liste sind nicht im Sinne von "kann man sich sparen" gemeint, sondern ausgehend von meiner ursprünglichen, hauptsächlich durch die Reiseführerlektüre geprägten, Erwartungshaltung.

Besser als erwartet:

  • 24 Stunden Tageslicht sorgen einfach für ein tolles Gefühl.
  • Der Eisbergsee Jökulsarlón.
  • Die Wasserfälle im Süden. Wasserfälle sehen doch alle gleich aus, hab' ich gedacht, doch Gullfoss, Seljalandsfoss und Skógafoss sind so unterschiedlich und jeder für sich beeindruckend, dass es selbst dann nicht langweilig wird, wenn man alle an einem Tag besucht.
  • Whale Watching in Húsavík. Das hatten wir nicht so wirklich auf dem Zettel. Und dann: in 3 Stunden 2 Blau- und 3 Buckelwale gesehen, dabei sind letztere zeitweise direkt neben dem Boot aufgetaucht! Unglaublich! Und vergleichsweise günstig fand ich es auch: 3900 ISK, gut 45 Euro.
  • Þingvellir, die schon vor über 1000 Jahren bestehende Parlamentsstätte. Hörte sich im Reiseführer für mich nicht so spannend an: einer dieser typischen Orte, die den Menschen viel bedeuten, die einen Bezug zu dessen Geschichte haben (in diesem Fall alle Isländer) und für Outsider nicht viel zu bieten haben, dachte ich. Es gibt auch nichts allzu Spektakuläres zu sehen, doch aus irgendeinem Grund habe ich mich dort sehr wohl gefühlt.
  • Iceland's Highway No. 1
    Auto fahren auf der Ringstraße

  • Das Hochland im Allgemeinen und die Gegend um Askja und Kverkfjöll im Besonderen. Manch einer kann sicher mit den öden Lavawüsten im Landesinnern nichts anfangen, in die man früher die Verbrecher verbannt hat (humaner als die Todesstrafe, in den meisten Fällen aber mit demselben Effekt). Für mich waren diese Ausflüge eines der großen Highlights der Reise. Über Stunden keine anderen Menschen, keine Tiere, keine Vegetation außer vereinzelten Grasbüscheln, keine Farben außer weiß und braun schaffen ein besonderes Gefühl. Die Schneewanderung durch die Caldera von Askja war fantastisch, ebenso die Eishöhle bei Kverkfjöll.
  • Auto fahren macht in Island einfach Spaß. Sei es bei null Verkehr gemütlich mit 90 km/h auf der Ringstraße, mit 50 km/h auf den kurvigen Sandpisten im Hochland oder bei nicht viel mehr als Schritttempo im Zickzack um die Steinbrocken auf den Allradstraßen. Letzteres ist allerdings stressig für den Beifahrer.

Schlechter als erwartet:

In der Innenstadt von Reykjavík
Downtown Reykjavík

  • Reykjavík hat so viele Einwohner wie Paderborn und hat sich auch so angefühlt. Ich gebe zu, wir waren effektiv nur einige Stunden in der Stadt, da darf ich mir kein abschließendes Urteil erlauben -- zumal wir das legendäre Nachtleben verschlafen haben. Aber: wer der Städte wegen nach Island fährt, ist selber schuld.
  • Nach all den Vorschusslorbeeren aus dem Reiseführer war Mývatn, der "Mückensee", Islands Top-Attraktion im Norden, "unterwältigend". Stimmt, die Landschaft um den See ist bizarr-faszinierend und mancher wird den geschätzt 17 verschiedenen Entenarten etwas abgewinnen können; auf der anderen Seite ist es "nur" ein See mit ein paar Lavaformationen in der Umgebung und Millionen von Mücken. Die stechen zwar nicht, nerven aber. Für mich overrated.
  • Die bekannte "Blaue Lagune" wegen der schon erwähnten Abzocke (siehe oben).
  • Von den ausländischen Touristen waren geschätzte 70% Deutsche. Wir sind hier doch nicht am Ballermann!

Was würde ich im Nachhinein anders machen?

Nicht viel, aber ein paar Dinge gibt es doch.

  • Ein Abstecher ins Hochland reicht. Die Fahrt nach Hveravellir und zurück war nicht unbedingt nötig, die Gegend um Askja war spektakulärer.
  • Reykjavík nicht am ersten, sondern am letzten Tag machen. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich der Stadt mehr abgewinnen kann, wenn ich in den 2 Wochen zuvor keine Stadt mit mehr als 20.000 Einwohnern gesehen habe, als wenn ich frisch aus Berlin komme.
  • Keine Unterkunft in Reykjavík buchen. Wildes Zelten ist auch im Umkreis der Hauptstadt kein Problem (siehe oben).
  • Einen besseren Reiseführer kaufen. Aus irgendeinem Grund hatten wir zwei dünne Büchlein dabei, einen Marco Polo und einen Polyglott. Beide hatten so viele Lücken, dass ich nicht weiß, was uns alles entgangen ist entlang des Weges. Zur Ehrenrettung der Marco Polo sei gesagt, dass er einen exzellenten Straßenatlas hat, der allein schon den Preis wert ist. Bei kurzem Querlesen im Buchladen nach unserer Rückkehr hat mir der Islandführer aus dem Michael-Müller-Verlag am besten gefallen. Den würde ich kaufen.

Deine Meinung

Puuh, das war eine ganze Menge Text. Danke fürs Durchhalten bis zum Ende! Ich würde mich sehr über Kommentare, Ergänzungen und vor allem andere Meinungen freuen:

  • Ist Reykajvík gar kein langweiliges Nest?
  • Haben wir eine Top-Attraktion verpasst?
  • Hätten wir die Route anders planen sollen?
  • Kommt man auch ohne zu zelten gut zurecht?
  • Macht es auch mit einem normalen PKW Spaß?
  • ...

Update 21.07.2007: im Island-Forum hat sich eine tolle Diskussion entwickelt mit vielen anderen Meinungen, z.B. zum Thema Wild Zelten vs. Campingplatz vs. Herberge und zu der Frage, wie viel Programm man "schaffen" kann. Sehr empfehlenswert.

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Bisherige Kommentare

Begemann, Jobst am 20. Juli 2007 19:48:

Hallo Ole, obwohl ich nicht alles gelesen habe,
nur so durchgeflogen bin, danke für die Infos.


Ute Schneidermann am 20. Juli 2007 20:43:

Hallo Ole,
danke für deinen tollen Reisebericht. Hat Spaß gemacht zu lesen. Besonders deshalb, weil ich selbst gerade am 13.7.07 von einem 3-wöchigen, ersten Islandurlaub zurüchgekehrt bin.
Wir haben im Grunde die gleiche Runde gedreht wie ihr, nur dass wir kein Allradauto hatten und deshalb nicht im Hochland waren.
Übernachtet haben wir in JH in Schlafsackunterkünften und das war ebenfalls sehr empfehlenswert, besonders wenn man nicht mehr gaaaaanz jung ist und nicht unbedingt so erdnah schlafen möchte.
Noch eins: Wir sind im Norden von der Ringstr. abgewichen und direkt an der Küste entlang gefahren. Das würde ich auf jeden Fall empfehlen.
Deine Fotos sind super und ich habe es genossen, auch schonmal dort gewesen zu sein. Das einzige, was Fotos nicht rüberbringen können ist diese alles umgebende, klare, frische Polarluft.
LG von Ute


Ole am 20. Juli 2007 20:48:

Ute: vielen Dank für deine Ergänzungen, genau solche anderen Ansichten habe ich mir gewünscht.


Nadine am 21. Juli 2007 11:34:

Hallo Ole,
ganz dickes Lob für diesen schön formulierten Islandbericht. Oft fehlen Angaben zu Preisen und Enttäuschungen auf solchen Reisebericht-Seiten, aber deine Infos zu lesen war toll.

Du hast nicht nur die West-, sondern auch die Ostfjörde verpasst oder nicht erwähnt. Diese Gegend hat mir auf meiner Reise besonders gut gefallen und war nahezu tourileer, auch im Hochsommer!

Unterkommen könnt ihr das nächste Mal auch in Sommerhäusern, eigener HotPot, luxuriöse Ausstattung und für bis zu 6 Personen nur 100€ pro Nacht.

Alles in allem hast du mir richtig Lust auf meine diesjährige Islandreise gemacht,
LG, Nadine


Ole am 21. Juli 2007 14:52:

Nadine: die Ostfjorde haben wir durchfahren und dort an einer sehr schönen Stelle übernachtet, aber da gibt's sicher noch eine Menge zu entdecken, was wir nicht gesehen haben.


sandra am 22. Juli 2007 14:58:

viele interessante infos. die fotos gefallen mir auch gut, mit welcher kamera warst du unterwegs? würde mich mal interessieren.
bin ab mitte august für 6-7 monate auf island :-)


Ole am 22. Juli 2007 15:02:

Sandra: ich habe eine Canon EOS 20D mit einem Sigma 18-200 f/3.5-6.3. Viel Spaß in Island.


Ulla am 22. Juli 2007 19:44:

Hallo,

für meinen Geschmack bist du viel zu viele Kilometer gefahren und hast die Sehenswürdigkeiten nur abgegrast. Ich bin in der glücklichen Lage mir ein anständiges Hotel leisten zu können und so waren wir 13 Tage nur in den Westfjoren (Juni/Juli). Das Wetter war fantastisch und wir sind jeden Tag auch zu Fuss in dieser herrlichen Umgebung gewandert. Es war übrigens unsere 2. Reise, die erste führte uns auch zu den Hauptsehenswürdigkeiten die du genannt hast.
Gruß Ulla


Familie Richter am 24. Juli 2007 09:43:

Hallo Ole,

deine Homepage ist wirklich gut gemacht. Sehr informativ und gut zu lesen und für uns gut nachvollziehbar, da wir bisher zweimal in Island waren (2004:14 Tage Rundreise mit einem Yaris/2005:14 Tage mit einem Gran Vitara). Wir haben die Reisen wirklich sehr genossen und planen für 2008 die nächste Reise. Dann mit dem eigenen Fahrzeug (einem 12 Jahre alten Vitara)und 4 Wochen.

Grüße,
Florian und Katja


Franco am 9. August 2007 17:48:

Servus,

eine wirklich schön gestaltete Website mit vielen praktischen Informationen!

Ich war dieses Jahr ebenfalls auf Island, allerdings 2 Wochen. Wir hatten nur das letzte Wochenende ein Auto zur Verfügung und haben damit die Halbinsel Snaefellness umrundet. Ansonsten waren wir mit dem Bus oder zu Fuß unterwegs (haben eine 6-tägige Hüttentour durch das Hochland gemacht).

Ich kenne Paderborn (habe fünf Jahre dort gelebt), und muss sagen, das Reykjavik doch etwas größer und attraktiver ist! Der Jahreswechsel soll dort übrigens ziemlich ausschweifend gefeiert werden. Ansonsten bereist man Island aber nicht wegen der Städte - hast schon recht!

Gruß an die Pader

Franco


Britta am 20. August 2007 21:24:

Hallo Ole,
ich war diesen Sommer auch in Island... sehr schön und reisenswert, aber scheinbar scheint sich dies auch rumgesprochen zu haben. Oftmals zu voll! (z.B. Landmannalaugar und dann sind auch die 5 Toiletten nicht mehr über den gesamten Tag zu retten...).

Überall auf der Ringstraße kommen einem Touribusse entgegen und oftmals muss man warten, um diese nicht mit auf Foto zu bekommen. Selbst im Hochland war man davor nicht sicher. (Ich gaube ja, die Isländer verkaufen ihr Land als "Adventure", damit sie die Touris in die Buss, Vans etc. packen können und noch ein bisschen mehr daran verdienen ;-))
Fahrt lieber alle selbst - die Flüsse sind (zumindest diesen Sommer) alle leicht fahrbar gewesen!! (Außer bei Porsmörk)

Apropos Fülle... selbst bei der Laki-Spalte wurden wir von einem Zelt der Uni Reykj. empfangen...Umfrage wegen des Touristenausbaus...oh man, da soll noch 1 Reiseführer schreiben, dass die Reisen ins Hochland von Einsamkeit geprägt sind!
Verglichen mit anderen Ländern ist das nix!

Wenn man also ein paar Abstriche macht, was den "Expeditionscharakter" angeht, hat man tatsächlich ein traumhaftes Land vor Augen!

...Schaut aber auch nicht in Euer Portemonnaie!

...Und ja, den Myvatn fanden wir auch äußerst unspektakulär - fahrt lieber alle ein Stückchen die F910 nach der Askja in Richtung Westen - dort gibts Landschaft!!!

Gruß

Britta


Bernd am 27. August 2007 14:26:

Hallo Ole,
Deine Page finde ich sehr gut,
was deine Berichte angeht fand ich es sehr informative für unsere nächste Toure (mit Auto)die 2008 nach Island gehen soll.
Was auch gut war die Information das die Fahrt mit der Fähre mehre Tage dauert den darüber haben wir uns noch keine Gedanken gemacht :(
Gruß Bernd


Rita am 6. September 2007 10:37:

Hi Ole,
jetzt war ich auch 2 Wochen auf Island und kann nur sagen: ein Glück! Es war toll! Wir waren mit dem eigenen Landrover Defender und der Fähre (Smyril Line von Hanstholm, DK) - und das kann ich nur empfehlen. Denn wir haben mehrere Hochlandquerungen gemacht, und meiner Meinung nach war das das BESTE. Von Egilstadir nach Askja, von Askja zum Gletscher Kverkfjöll und von dort nach Myvatn, von Akureyri nach Laugavatn (toller Hotpot!) und von dort nach Landmannalaugar. Jedesmal anders, jedesmal neu und atemberaubend!
Und noch ein Nachtrag zum Camping: auch die Platzkosten sind ok (um 8 Euro) - und man hat halt Küchengelegenheiten/Duschen.
Als letztes noch zum Einkaufen: unbedingt die Supermarktkette BONUS ansteuern - das kostet halb soviel wie sonst in Island und ist absolut vergleichbar zu deutschen Preisen!
Und zu guter Letzt: tolle Seite, super Fotos, gute Berichte!!!
LG, Rita


Rita am 6. September 2007 10:38:

P.S. Wenn man mit der Fähre fährt, hat man 2 1/2 Tage auf den Färöer Inseln - und das ist auch klasse!


Ole am 6. September 2007 15:19:

Rita, vielen Dank für deine Erfahrungen. Ich freue mich schon auf eure Diashow.


Miriam am 8. Februar 2008 16:19:

Hy, also ich wollte nur mal sagen, dass diese Bilder ganz gut gelungen sind! Komme aus Österreich und möchte auch unbedingt mal nach Island (bzw. ein eigenes Islandpferd) finde auch die Informationen sehr interessant!

DANKE!


Carmen am 29. März 2008 11:02:

Hallo Ole,

ich träum seit Jahren von Island und jetzt habe ich zwei Flugtickets dahin gewonnen.
Und jetzt auch noch Dein wunderbarer Reisebericht mit den tollen Tips. Einfach genial!
Ich danke Dir dafür, dass Du mir beschrieben hast, wie ich diese lang erträumten Reise am besten erleben kann.

Ich reise mit meiner Freundin und wenn wir zurück sind, werden wir Dir gerne unsere Erfahrungen berichten.

Danke noch mal und
liebe Grüße
Carmen


Joachim am 24. April 2008 23:24:

Danke für den Bericht!
Reise im Juli zum ersten Mal nach Island. Plane auch die Rundtour!
Schön, dass sich Leute die Zeit nehmen, für Ihre Nachfolger solche Tipps zu veröffentlichen!


maria am 8. August 2008 18:04:

toller bericht ! ich fahre in 2 Wochen mit einem wohnmobil durch island, werde mich an deiner route orientieren...
gruß maria


Steffi am 12. August 2008 15:08:

Hallo Ole,
tolle Seite. Wahnsinnig schöne Bilder und unheimlich informativ für Leute, die noch nie dort waren. WELL DONE!

Als alter Reykjavík-Fan (meine Herzensstadt) muss ich schon noch eine Lanze für die Stadt brechen. Ich muss zugeben, dass ich dort nie im Hotel/Pension/Jugendherberge übernachtet habe und folglich dazu nichts sagen kann. Auch kenne ich die Stadt kaum als Tourist, denn als ich das erste Mal dort war bin ich gleich einige Monate geblieben.
Aber Reykjavik an sich, obwohl klein und für manchen provinziell, hat doch einiges zu bieten. Besonders wer Kunst jeglicher Art (Musik, Fotografie, bildende Kunst, Theater, Film...) mag, kann voll auf seine Kosten kommen. Ich liebe das Theater dort und die isländischen Filme. Mit ein paar Kontakten kann man da den einen oder anderen Geheimtipp bekommen. Sommernächte in Reykjavik sind einfach traumhaft und wenn die Sonne blutrot im Meer versinkt, nur um gleich wieder aufzusteigen, sollte man sich gemütlich mit ein paar Freunden und Egill's am Hafen versammeln und den Moment genießen. Außerdem KÓLAPORTID, der samstägliche Flohmarkt am Hafen hält so manchen Schatz bereit.
Ich mag das Städtchen einfach und liebe die bunten Dächer und seine Nähe zur Natur...1 Stunde Fahrt und man ist in kompletter Einsamkeit. Traumhaft.

Wart ihr im Penismuseum, das mittlerweile in Húsavík zu finden ist? Ist schon sehr speziell ... Muharrharr.

Steffi


Sven Jakusch am 8. Oktober 2008 09:56:

Hallo!
Habe gerade auf der Suche nach Arbeiten zu Hedgingstrategien im internat. Kontext Deine Seite entdeckt und bin bei den faszinierenden Bildern hängen geblieben!! Der blanke Wahnsinn. Ein Freund aus meiner mannheimer Zeit und ich planen nach unserem ersten Arbeitgeberwechsel einen mehrwöchigen Fahrradtrip durch Norwegen- auch Island ist im Gespräch. Deine Eindrücke machen Lust auf mehr!!
Viele Grüße aus FFM!
Sven


Rabea am 17. November 2008 21:24:

Hallo Ole,
erstmal super Kompliment für deinen tollen Reisebericht.
Wir planen für nächsten Sommer nach Island zu reisen und zwar wollen wir zelten und mit dem Auto rumdüsen. Mich würde mal interessieren, wie du an so einen tollen Mietwagen-Preis gekommen bist.... ! Das sind ja wirklich stolze Preise. Überlegen schon, mit dem eigenen Wagen zu fahren (ist aber nur ein kleiner Toyota Aygo). Wie ist da deine Einschätzung? Lohnt sich das oder braucht man da erst gar nicht loszufahren? Würde mich über Antwort freuen.
LG von Rabea


Ole Begemann am 18. November 2008 14:57:

Rabea: unseren Wagen haben wir direkt auf der Website von budget.is gefunden, das war kein Geheimtipp. Allerdings scheinen die Preise wirklich stark zu variieren. Insgesamt ist Island durch die starke Abwertung der ISK ja viel billiger geworden. Mit einem Kleinwagen kommt man problemlos über die Ringstraße und auch nach Snæfellsnes. Die meisten Ausflüge auf die Nebenstraßen werden dann ungemütlich oder sogar unmöglich, wobei z.B. die Kjölur-Route im Sommer auch machbar sein dürfte. Ob es sich finanziell lohnt, den eigenen Wagen mitzunehmen, hängt wohl stark von der Aufenthaltsdauer ab. Schließlich ist die Fahrt mit der Fähre auch nicht ganz billig – aber natürlich ggf. ein Highlight für sich.


Marco am 7. März 2009 18:42:

Hallo Ole,

danke für die informative Seite. Wenn Du Lust hast, kannst Du ja auch mal auf meiner vorbei sehen.

Gruß

Marco


Irene am 30. März 2009 23:18:

Hallo Ole, wir planen in diesem Jahr endlich unsere Islandtour und Dein Reisebericht und Deine fantastischen Bilder steigern unsere Vorfreude.Im letzten Sommer waren wir mit dem Wohnmobil durch Nordnorwegen. Meinst Du, man könnte das auch in Island versuchen?
Gruß
Wolfgang und Irene


Ole am 31. März 2009 12:04:

Wolfgang und Irene: Klar, warum nicht?


André am 16. Mai 2009 20:10:

moin ole,

danke für deinen informativen bericht.

ich bekomme gerade graue haare bei der mietwagensuche: ein suzuki jimmy, 10 tage, bei budget: 2.100,00 (zweitausendeinhundert) euro.

hammer. ist das ein versuch, das isländische haushaltsdefizit auszugleichen?

fragt sich,
andré


André am 16. Mai 2009 20:13:

ps.
wirklich sehenswerte fotos!
wow.


Uli Orth am 24. Juli 2009 08:20:

Hallo Ole,
ich habe Deinen ganzen Reisebericht gelesen und mir die herrlichen Fotos angeschaut.....Einmalig!!!!!!
Ich wünsche Dir alles Gute und weiterhin schöne unvergessliche Urlaubsreisen !!!
LG Uli


Sarina am 7. September 2009 20:57:

Hallo

also wenn einem da nicht die Reiselust packt. Sehr interessant was du so schreibst. Mein Vorhaben ist allerdings im November nach Island zu reisen. weisst du da mehr?
Ist es wirklich so schlimm,dass es so lange dunkel ist?


Sven Uckermann am 1. Dezember 2009 13:17:

Danke für den schönne Reisebericht ... er hat mir bei der Vorbereitung unserer Reise sehr geholfen, Danke Sven

(Anfänge des Berichts unter : http://uckikator.wordpress.com/2009/09/29/island-tag-1/)


tanja am 21. Februar 2010 12:00:

Wir ringen auch gerade mit der Frage Island oder nicht, und wenn ja für wie lange?!
Auf Deiner web-page hab ich endlich mal vernünftige Infos gefunden, und hoffe dass wir unseren Islandurlaub im August antreten können!
Bezüglich der Unterbringung bin ich zugegebener Maßen etwas pingelig und gebe auch gerne etwas mehr Geld aus für ne eigene Dusche und Toilette auf dem Zimmer. Gibt`s eigentlich noch andere Möglichkeiten als den Edda-Hotels per Internet an eine, wenn auch einfache aber saubere Unterkunft zu kommen?
Lg Tanja


Anita am 10. März 2010 15:59:

hallo ole,
bei den Ermittlungen für ein Schulreferat über Island sind wir auf deine Reiseberichte gestoßen. Einige Bilder wären für das Referat meiner Tochter (12 Jahre) echt klasse.Dürfen wir sie benutzen? Über eine poitive Antwort wären wir sehrdankbar.
Super Berichte hast du geschrieben.Ich habe gerade Lust das Land selbst zu besuchen. Viel Spaß noch beim Reisen.
Anita


Maik Richter am 13. August 2010 08:45:

Hallo Ole,
ich bin vielleicht etwas spät dran, da es morgen schon losgehen soll mit unserer Islandreise, wir werden ähnlich lange wie du dort sein und natürlich auch wildzelten und fanden deinen Reisebericht sehr informativ und interessant. Eine Frage an dich, gibt es deine Reiseroute als KML- oder GPX-Datei, damit man die sich auf das GPS-Gerät laden kann?

Gruß
Maik


Tom am 25. Februar 2011 23:07:

Hi Ole, danke für den Bericht, toll gemacht und in Vorbereitung auf unsere im Juni 2011 anstehende erste Islandtour sehr hilfreich und informativ.


Catharina am 3. April 2012 20:40:

Hallo Ole,

vielen Dank für die ganzen Hinweise und Tips!! Dein Bericht war genau das, was ich gesucht hatte.
Ich plane dieses Jahr im August nach Island aufzubrechen und da sind deine Informationen super! :-)

Beste Grüße
Catharina


hardy am 27. Mai 2012 00:51:

hey, du freak! no comment zu deiner person, wie auch. du hast ne gabe mit deinen fotos, mach was draus! danke für die impressionen!!!!!!!!!!!!!!!!!


Julia am 12. Juni 2012 18:15:

Super Reisebericht, vielen Dank. Der hat richtig Lust gemacht, dieses Jahr auch noch 2 Wochen in Island zu verbringen!


Conny am 6. September 2012 00:55:

Hey Ole :)!

Super Reisebericht mit hilfreichen Tipps! Du hattest erwähnt, dass es entlang der Ringstraße auch Privatunterkünfte auf Bauernhöfen gibt? Hast Du da evtl. den ein oder anderen konkreten Hinweis?
LG, Conny


erwin am 25. Februar 2013 07:19:

wollen im Juni nach ISLAND dein Kommentar
ist sehr hilfreich für unsere Vorbereitung.

herzliche grüße aus Österreich.


erwin am 25. Februar 2013 07:20:

wollen im Juni nach ISLAND dein Kommentar
ist sehr hilfreich für unsere Vorbereitung.

herzliche grüße aus Österreich.


erwin am 25. Februar 2013 07:21:

wollen im Juni nach ISLAND dein Kommentar
ist sehr hilfreich für unsere Vorbereitung.

herzliche grüße aus Österreich.