Der Name der Rose
von Umberto Eco, 1982 (Link zum Buch bei amazon.de)
Original: Il nome della rosa (1980) (Link zum Buch bei amazon.de)
In einer norditalienischen Benediktinerabtei geschehen mysteriöse Todesfälle. Die Gäste Bruder William und sein Schüler Adson werden mit der Untersuchung beauftragt und stoßen auf eine Verschwörung, die sich um die weltberühmte Bibliothek der Abtei dreht.
Um diese furiose Kriminalgeschichte herum erzählt Eco von Inquisition und Investiturstreit, den Problemen des Zölibat, zeichnet ein hochdetailliertes Bild der Glaubenskämpfe innerhalb der Kirche und nimmt die Unterschiede zwischen Benediktinern und Franziskanern unter die Lupe. Wohl nicht zu Unrecht wird Der Name der Rose oft als Professorenbuch tituliert, aber gerade die Tiefe und Komplexheit machen den Reiz aus. Ich habe selten so viel gelernt beim Lesen eines Romans, und langweilig ist es nur äußerst selten geworden. Klasse!
Die immer wieder eingestreuten lateinischen Passagen tragen sehr zur Atmosphäre bei, dass sie nur teilweise im Anhang übersetzt sind, ist aber frech. Zum Glück sind einige meiner total eingeschlafenen Lateinkenntnisse bei der Lektüre wieder aufgewacht.
Gelesen im Januar 2003 | Edit
Wenn dich dieses Buch interessiert und du es bei amazon.de bestellen möchtest, wäre ich dir sehr dankbar, wenn du die Bestellung über den obigen Link vornimmst. Ich bekomme dann für die Vermittlung einen Prozentsatz des Kaufpreises gutgeschrieben. Du unterstützt damit die Fortführung meiner Website. Die komplette Bestellabwicklung übernimmt dabei amazon.de, deine Privatsphähre mir gegenüber bleibt vollständig gewahrt. Vielen Dank!