Hundert Jahre Einsamkeit

Hundert Jahre Einsamkeit

von Gabriel García Márquez, 1970 (Link zum Buch bei amazon.de)

Original: Cien años de soledad (1967) (Link zum Buch bei amazon.de)

Gelesen im August 2003 | Edit

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Bisherige Anmerkungen

Michelle am 17. Juni 2003 00:08:

Und? Wie gefällts Dir? Ich liebe Marquez. Also, ich mein seine Bücher. Überhaupt hats mir der magische Realismus angetan.


Ole am 17. Juni 2003 13:32:

Bisher gefällt es mir nicht gut. Der viel gepriesene magische Realismus hat für mich mit Realismus nichts zu tun. Und trägt nicht zur Story bei, finde ich. Verträgt sich nur nicht mit dem Ziel, die reale Geschichte des um Unabhäbgigkeit kämpfenden Südamerika zu erzählen.


Michelle am 18. Juni 2003 18:56:

Das würde ich nicht als das Ziel des Romans bezeichnen. Die "reale" Geschichte (also Kriege ect.) funktioniert immer nur als Leinwand für die groß angelegte Familiengeschichte um die Buendias. Zwar sind einige Dinge tatsächlich so oder ähnlich passiert (wie man später in seiner Autobiographie lernt), aber sie sind immer subjektiv und eben auch magisch gefärbt.

Natürlich muss einem dieser Stil liegen. Das funktioniert nach dem Muster: Entweder man liebt es oder man hasst es. Was dazwischen ist mir noch nicht untergekommen.


daniel am 29. Juni 2003 11:26:

also ich mag das buch auch unheimlich gerne, ebenso wie den schreibstil garcias... ebenso sehe ich das hauptanliegen des buches nicht im unabhängigskampf südamrikas, sondern in der familiengeschichte und da paßt sein schreibstil unheimlich gut... :o)

kannst ja deine meinung später auch bei lesewahn.de kund tun, wir brauchen ja auch mal andere ansichten... ;o)