Höhlenforschung in Vang Vieng
Jedes Land braucht heutzutage sein typisches Ziel, wo sich die Rucksacktouristen treffen. In Laos ist die größte Touristenansammlung sicher Luang Prabang, aber fast jeder schaut auch im nicht weit entfernten Vang Vieng vorbei und genießt für einige Tage das Nichtstun am Fluss.
Tubing
Busse auf der Straße von Vientiane waren in der Vergangenheit öfter Ziel von Überfällen. Da ist es doch beruhigend, dass uns zwei schwerbewaffnete Soldaten mit der Kalaschnikow im Anschlag begleiten. Vang Vieng liegt zwar mitten im Nirgendwo, hat aber was von der Khao San Road. Das kleine Dorf besteht praktisch nur aus Guesthouses, Tourenveranstaltern, Restaurants, Internetcafés.
In der Umgebung kann man einiges unternehmen. Es gibt zahlreiche Höhlen in den Bergen, die man auf einer Kajaktour besichtigen kann. Macht viel Spaß, kann allerdings schnell lebensgefährlich werden, da es in den Höhlen sehr rutschig ist und kein Gedanke an Sicherheitsausrüstung verschwendet wird. Unser Guide ist uns immer meilenweit vorausgelaufen und hat sich dann beschwert, dass wir nicht schnell genug folgen. Der hat gut reden, ist die Tour ja schon zigmal gelaufen.
Per Tuk-Tuk zum Tubing
Wer es etwas entspannter mag, lässt sich vom Tuk-Tuk einige Kilometer flussaufwärts absetzen und treibt dann in einem LKW-Reifen ganz relaxed denn Fluss hinunter. Hinter jeder zweiten Kurve wartet dabei ein kleiner Biergarten, in dem man sich von der Anstrengung erholen kann.
Déjà vu
Die Landschaft um Vang Vieng ist geprägt von den vielen fingerhutförmigen Bergen. Mich hat das alles sehr an Yangshuo, Chinas Backpackers' Paradise erinnert, das ja auch gar nicht soooo weit entfernt liegt. Auch dort machte man tagsüber eine Tour über den Fluss oder durch die Höhlen und verbringt den Abend bei einer DVD im Restaurant.
Oktober 2003
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