Ecuador im Oktober 2002

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Dienstag, 22. Oktober 2002

Das Wetter

Quitos Beiname ist "Stadt des ewigen Frühlings". Durch die Lage direkt am Äquator ist die Temperatur praktisch das ganze Jahr über gleich; und die Höhenlage sorgt dafür, dass man nicht "Stadt des ewigen Sommers" sagen muss. In der Tat kann ich mir kaum ein angenehmeres Klima vorstellen als das von Quito (wenn nur die Luftverschmutzung nicht wäre!). Nachts kühlt es schon mal auf bis zu 10 °C ab, aber schon morgens um 8 Uhr ist es in der Sonne wunderbar warm. Am Tag steigt die Temperatur dann auf 24-28 °C.

Obwohl die Stadt auf der Südhalbkugel liegt, wird auch hier die Zeit von April bis August/September Sommer genannt und die andere Jahreshäfte Winter. Frühling und Herbst gibt es nicht und der Unterschied zwischen Sommer und Winter ist nicht die Temperatur, sondern die Regenmenge. Die mehr als 2.000 mm Niederschlag pro Jahr fallen praktisch ausschließlich im Winter, ich habe die Regenzeit also nicht mitbekommen. Während meiner Zeit hat es nur zwei- oder dreimal geregnet, dann aber gleich sehr stark.

Selbstredend kann man Quitos Klima nicht auf den Rest des Landes übertragen. Im Regenwald und an der Küste herrschen natürlich ganz andere Bedingungen, und sogar im nächsten Tal kann das Klima schon wieder ganz anders sein.

23:12 | (3) | Kommentieren | Permalink


Mittwoch, 23. Oktober 2002

Kartoffeln mit Leder

Das Essen in Ecuador war für mich wesentlich weniger ungewohnt als erwartet, da es dem europäischen/deutschen gar nicht so unähnlich ist. Zu jeder Mahlzeit gehört eine Suppe, Reis als Grundnahrungsmittel (weil billiger als Kartoffeln, hat mir ein Taxifahrer erklärt), dazu Gemüse oder Salat und Geflügel oder Schweinefleisch. Gewürzt wird eher sparsam, Salatsoße muss auch nicht unbedingt sein.

Daneben gibt es natürlich auch die eine oder andere lokale Spezialität. Selbst probieren durfte(?) ich Papas con cuero (wörtlich: Kartoffeln mit Leder, sprich: Schweinehaut), was ich aber nicht weiterempfehlen kann. Schmeckt ungefähr so, wie man es sich auch mit echtem Leder vorstellen würde. Weitere Spezialitäten sind cuy (Meerschweinchen; kann leicht mit Ratte verwechselt werden, deswegen immer genau aufpassen, was man aufgetischt bekommt!) und Lama.

Wer darauf keinen Appetit hat, findet in Quito natürlich alle möglichen Küchen: McDonald's & Co. genauso wie sehr viele chinesische Restaurants (lecker!), auch italienisch, selbst deutsch, japanisch und einen sehr empfehlenswerten Mongolen(!).

Absolutes Highlight sind Früchte. Bananen, Ananas, Orangen und andere tropische Gewächse gibt's im überfluss und verdammt günstig. Außerdem auch einige Früchte, die es (noch?) nicht auf den europäischen Markt geschafft haben. Probiert unbedingt mal Ganarías. Die haben eine sehr harte Schale und das Fruchtfleisch sieht ein bisschen nach Passionsfrucht aus, schmeckt aber viel süßer.

22:30 | (1) | Kommentieren | Permalink


Donnerstag, 24. Oktober 2002

Fotos online

Endlich sind meine Fotos entwickelt, sortiert, eingescannt und hochgeladen. Waren die Bilder bisher von anderen Websites zusammengesucht, dürft ihr jetzt ausschließlich meine eigenen bewundern. Viel Spaß!

14:54 | (13) | Kommentieren | Permalink

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