Containerhafen

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Donnerstag, 13. September 2001

Containerhafen

Heute hatte ich die einmalige Chance, Hong Kongs riesigen Containerhafen hautnah zu erleben. Sören, seit August neuer Praktikant hier bei BASF, reiste nämlich nicht per Flugzeug an, sondern mit der "Hanjin Copenhagen", einem der größten Containerschiffe der Welt. Aus Hamburg ging's über Rotterdam, Le Havre, den Suezkanal und Singapur in 25 Tagen hierher. Diese Nacht war es nun so weit, die "Hanjin Copenhagen" lief auf dem Rückweg nach Deutschland wieder einmal in Hong Kong ein. Sören nutzte natürlich die Chance, die Crew während ihres Kurzaufenthaltes zu besuchen und bot mir an, doch einfach mitzukommen.

Containerhafen Containerhafen Containerhafen Containerhafen

Der Containerhafen ist sowohl von weitem als auch aus der Nähe sehr beeindruckend.

Nachdem wir die Eingangskontrolle am Hafen erfolgreich hinter uns gebracht hatten ("Eigentlich darf man hier nicht rein, aber lass uns einfach durchgehen und versuchen, wichtig zu tun") und uns durch den Containerwald zum Schiff durchgeschlagen hatten, besuchten wir zuerst den Kapitän in seiner Kabine. Danach durfte mich Sören dann über das ganze Schiff führen (Brücke, Casino, Maschinenraum und natürlich sind wir zwischen der Ladung herumgeturnt), es war wirklich beeindruckend und aufregend.

Hanjin Copenhagen Hanjin Copenhagen Hanjin Copenhagen Hanjin Copenhagen Hanjin Copenhagen Hanjin Copenhagen

Die Besatzung besteht aus Deutschen und Philippinos.

Die Crew besteht aus Deutschen (Offiziere) und Philippinos (Mannschaft). Letztere scheinen die ganze Zeit mit Malen und Putzen beschäftigt zu sein, alle sind sehr nett und laden uns zum Mittagessen ein (das gar nicht so schlecht war, wie Sören vorher befürchtet hatte).

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Auf der Hanjin Copenhagen.

Seit meiner Ankunft im April wollte ich immer schon den Containerhafen besichtigen, aber niemand konnte mir sagen, wie und wo man das arrangieren könnte. Und dann das, nicht nur ein Blick auf die Containerterminals, sondern ein Besuch auf einem der Schiffe mit der Erlaubnis, überall hinzugehen und alles zu fotografieren. Wirklich klasse.

15:11

Kommentare

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Bisherige Kommentare

Chris am 13. Februar 2003 11:15:

Ist dein Kumpel tatsächlich 15 Tage nach HK getuckert???? Was kostet denn sowas und ist er auch wieder mit dem Schiff zurückgefahren?

Schöne Grüße

Chris


Ole am 13. Februar 2003 11:29:

Ja, das hat er tatsächlich gemacht. 25 Tage hat's gedauert und wahrscheinlich muss man dafür ein bisschen verrückt sein... den Rückweg hat er dann aber auch mit der Lufthansa bestritten.

Ich weiß nicht genau, was so eine Reise kostet, aber ein Schnäppchen ist es mit Sicherheit nicht. Liegt auch daran, dass du ja für fast einen Monat Unterkunft und Verpflegung bezahlen musst. Ich würde grob mit 2000-3000 Euro rechnen. Es gibt extra Reiseagenturen, die Plätze auf Containerschiffen vermitteln, einen Link dahin habe ich allerdings gerade nicht parat.


Behrens, Kay am 25. März 2004 08:31:

einen Link habe ich leider auch nicht parat, aber informieren und buchen kann man diese Frachtschiff-Reisen bei der Firma : NSB-Frachtschifftouristik / NSB-Reisebüro in Bremen.

mfg
kay


Robert am 31. August 2004 09:42:

Waere schoen, wenns nur 2000-3000 Euro waeren. ich wollte urspruenglich auch mit nem Schiff herpendeln. Unter 6 tausend ist nix zu machen. Na, wers halt hat...


Manu am 19. Oktober 2006 09:09:

Es gibt ne möglichkeit völlig umsonst auf den containerschiffen mitzufahren
wenn man bei der crew für eine überfahrt anheuert die suchen immer leute die kochen oder putzen.
Man wird nichtmal schlecht bezahlt


Norman am 11. Januar 2008 09:59:

Moin Ole
Ist zwar schon etwas her wo du auf der Hanjin Copenhagen warst. Aber ich würde gern ein paar Bilder von der Brücke sehen. (Innen.) Warum? Ich soll die Tage auf genau dieses Schiff um zu arbeiten. Also nur um mich etwas vorzubereiten.
Danke im voraus.
Gruß Norman


Ole am 11. Januar 2008 11:44:

Norman: tut mir leid, ich habe auch keine anderen Bilder parat als diese hier.