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Sonntag, 29. April 2001

Sprache

Hong Kong ist ein schlechter Ort zum Sprachenlernen. Englisch ist zwar nach wie vor Amtsprache, wird aber von den meisten Einwohnern nur radebrechend beherrscht. Wenn man den Taxifahrer auch auf Kantonesisch zu dirigieren lernt, kommt man mit Englisch aber auf jeden Fall wunderbar zurecht, schon allein weil praktisch alle Restaurants englische Speisekarten haben und ja auch alle anderen "offiziellen" Schilder (z.B. an Bussen) zweisprachig sind.

Auch wer zum Chinesischlernen nach Hong Kong kommt, wird aber enttäuscht, denn wie in der angrenzenden chinesischen Provinz Guangdong wird hier nicht Mandarin (also "Hochchinesisch") gesprochen, sondern Kantonesisch, ein Unterschied wie Tag und Nacht. Auch die Schrift ist nicht ganz identisch, da Hong Kong die chinesische "Rechtschreibreform" in den Fünfzigern nicht mitgemacht hat und immer noch traditionelles Chinesisch schreibt, während auf dem Festland vereinfachte Schriftzeichen verwendet werden.

14:19

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Bisherige Kommentare

LI am 31. Januar 2006 23:01:

EIN Praktikum habe ich auch in Hongkong geführt(10.2005). Hier möchte ich sage, was Sie meinen, stimmt nicht ganz. Ich kam in Hongkong mit sehr geringe Kantonisisch und kam wunderbar zurecht. dort wurde Hochchinesich schon gut verstanden, besonders bei Dienstleistungen Bereichen und Beamten.
Jedoch sind die traditionele Zone, wo nur die pure Hongkonger zu sehen ist, mit wenig Hochchinesiche Kentnnis vorhanden.