Mein Lesejahr 2004

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Tops und Flops

    Die sechsteilige asiatische Saga von James Clavell und die Thriller von Dan Brown waren meine Romanhighlights des Jahres. Die besten Sachbücher: Memoiren von Alexander Solschenizyn, Nelson Mandela, des Tibetpioniers Heinrich Harrer und drei chinesischen Frauen, außerdem Schilderungen der chinesischen Geschichte und des Kampfes der europäischen Kolonialmächte um die Gewürzinseln. Mehr...

Alle Bücher von Januar bis Dezember

  • A Short History of Nearly Everything von Bill Bryson.
    Wie groß ist eigentlich das Universum? Was wiegt unsere Erde? Und woher wissen wir das überhaupt?
    Januar 2004 | 0 Anmerkungen

  • Achtung! Vorurteile von Peter Ustinov.
    Die Menschheit erlebt eine Renaissance der Vorurteile. Beispiele für und Aufrufe gegen Scheuklappen und Engstirnigkeiten aller Art will Peter Ustinov hier in kurzen Geschichtchen vorstellen.
    Januar 2004 | 0 Anmerkungen

  • Deutsches Theater von Benjamin von Stuckrad-Barre.
    Essays und selbst aufgenommene Fotos aus der Welt der Medien und der Gesellschaft. Ein buntes Bild der heutigen deutschen Gesellschaft, amüsant zu lesen.
    Februar 2004 | 0 Anmerkungen

  • Shogun: A Novel of Japan von James Clavell.
    Japan, 1602: ein englischer Schiffbrüchiger strandet in Japan und wird von den Einheimischen gefangen genommen. Nach und nach schafft er es, den Respekt der Japaner zu gewinnen und Vertrauter des Großfürsten Toranaga zu werden, der die Kenntnisse des Engländers zu seinem Vorteil nutzen will.
    Februar 2004 | 0 Anmerkungen

  • Herr Lehmann von Sven Regener.
    Herr Lehmann ist ein langweiliger Kreuzberger, der ein langweiliges Leben führt und demnächst dreißig wird. Und fast ebenso trist wie Herrn Lehmanns täglicher Trott fand ich dieses Buch.
    Februar 2004 | 2 Anmerkungen

  • Der Archipel GULAG von Alexander Solschenizyn.
    April 2004 | 0 Anmerkungen

  • Tai-Pan von James Clavell.
    April 2004 | 0 Anmerkungen

  • Middlesex von Jeffrey Eugenides.
    April 2004 | 0 Anmerkungen

  • Long Walk to Freedom von Nelson Mandela.
    Mai 2004 | 0 Anmerkungen

  • Das Jahr des hungrigen Tigers von John Gordon-Davis.
    Ein britischer Kommissar im Dienst der Hong Konger Polizei soll die Kommunisten bekämpfen, verliebt sich dann aber selbst in eine chinesische Kommunistin und gerät unter den Spionageverdacht seiner Regierung.
    Juni 2004 | 0 Anmerkungen

  • The Emperor's New Mind: Concerning Computers, Minds, and the Laws of Physics von Roger Penrose.
    Auf der Suche nach dem Geheimnis von Intelligenz und Bewusstsein durchstreift Roger Penrose die moderne Physik von Newton bis zur Quantenphysik und schlägt eine neue Quantentheorie vor.
    Juni 2004 | 0 Anmerkungen

  • Gai-Jin von James Clavell.
    Das Japan des Jahres 1862 ist den Gai-Jin, den fremden Barbaren aus dem fernen Europa, feindlich gesinnt, traut sich angesichts der Macht der westlichen Gewehre und Kanonen aber nicht, die Kolonisten aus dem Land zu werfen.
    Juli 2004 | 1 Anmerkungen

  • Unweaving the Rainbow: Science, Delusion and the Appetite for Wonder von Richard Dawkins.
    Mit seiner Entdeckung des Farbspektrums habe Newton den Regenbogen entzaubert und damit seiner Poesie entzogen, zitiert Dawkins den Poeten Keats. Und widerspricht dieser These danach entschieden!
    Juli 2004 | 0 Anmerkungen

  • Lamb: The Gospel According to Biff, Christ's Childhood Pal von Christopher Moore.
    Ist es nicht komisch, dass das Neue Testament sich zwar über Jesu Geburt auslässt, ihn dann aber erst wieder erwähnt, als er schon 30 ist?
    Juli 2004 | 0 Anmerkungen

  • Der Zauberberg von Thomas Mann.
    Die Handlung dieses Wälzers lässt sich ganz gut in ein oder zwei Sätzen zusammenfassen, im Prinzip passiert nämlich nicht viel, und das alles erzählt Thomas Mann in seiner bewundernswerten Sprachgewandtheit. Ich bin mir sicher, dass die Geschichte zig Ebenen hat, die ich nicht entdeckt habe (irgendwoher muss der Ruf des Buches ja kommen). Aber gerade weil ich es nicht verstanden habe, hat mir das Lesen keinen besonderen Spaß gemacht.
    Juli 2004 | 0 Anmerkungen

  • Ilias und Odyssee von Homer.
    Die Epen, die nach herrschender Meinung so etwas wie den Beginn der abendländischen Literatur markieren. Homer erzählt die letzten Schlachten des trojanischen Krieges und die Irrfahrt des Odysseus, den die Götter nicht zurück ins heimische Ithaka lassen wollen. Wunderschöne Übersetzung von Johann Heinrich Voss.
    Juli 2004 | 0 Anmerkungen

  • The Color of Magic von Terry Pratchett.
    Für mich der Einstieg in die Discworld-Reihe, Pratchetts scheibenförmige und von vier Elefanten getragene Welt, die auf dem Panzer einer ziemlich großen Schildkröte durchs All fliegen. Die Abenteuer von Twoflower, des ersten Touristen auf der Discworld, seinem magischen Koffer und dem Möchtegernzauberer Rincewind sind schon ziemlich lustig. Und angeblich sind die späteren Pratchetts ja besser als die ersten...
    August 2004 | 0 Anmerkungen

  • Muskatnuß und Musketen. Der Kampf um das Gold Ostindiens von Giles Milton.
    Die wahre Geschichte um den mörderischen Kampf der europäischen Seemächte um die winzigen, aber so wertvollen Gewürzinseln.
    August 2004 | 0 Anmerkungen

  • Bush at War. Amerika im Krieg von Bob Woodward.
    Einer der beiden Watergate-Journalisten hatte Zugang zu den Protokollen von Bushs Nationalem Sicherheitsrat und Kriegskabinett und erzählt, wie und was nach dem 11. September 2001 im Weißen Haus entschieden wurde.
    August 2004 | 0 Anmerkungen

  • King Rat von James Clavell.
    Schauplatz ist das japanische Kriegsgefangenenlager Changi in Singapur im zweiten Weltkrieg. Clavell war selbst dort stationiert, eine Erzählung mit autobiographischen Zügen.
    August 2004 | 0 Anmerkungen

  • Noble House von James Clavell.
    Hong Kong, 1963. Das Noble House steckt mal wieder in einer finanziellen Krise und in Hong Kong geht es gleichzeitig hoch her. Wer wird aus all den Intrigen zwischen skrupellosen Geschäftsleuten und noch skrupelloseren Geheimdiensten als Sieger hervorgehen?
    September 2004 | 0 Anmerkungen

  • Sieben Jahre in Tibet. Mein Leben am Hofe des Dalai Lama von Heinrich Harrer.
    Nach der Flucht aus einem britischen Kriegsgefangenenlager in Indien rettet sich der Österreicher Heinrich Harrer 1944 nach Tibet, wo er bis zur chinesischen Besetzung lebt und ein Vertrauter und Freund des Dalai Lama wird. Seine Erfahrungen hat er in diesem Buch aufgeschrieben, das in der ganzen Welt viel neues Interesse für Tibet hervorgerufen hat.
    September 2004 | 0 Anmerkungen

  • Whirlwind von James Clavell.
    Schauplatz ist diesmal der Iran der Revolution im Jahre 1979. Aber auch wenn nicht der Ferne, sondern der Mittlere Osten im Mittelpunkt steht, spielen natürlich die alten Bekannten von Struan's & Co. wieder eine entscheidende Rolle. Ein tolles Buch, meine Ausgabe von Flame strotzt leider vor haarsträubenden Rechtschreibfehlern und kann deswegen nicht empfohlen werden.
    Oktober 2004 | 0 Anmerkungen

  • Die acht Todsünden der zivilisierten Menschheit von Konrad Lorenz.
    Acht Dinge, die die Menschheit als Spezies mit dem Untergang bedrohen: die Überbevölkerung der Erde, die Verwüstung des natürlichen Lebensraums, der Wettlauf des Menschen mit der technologischen Entwicklung, der Schwund der starken Gefühle, der genetische Verfall, die Abkehr von der Tradition, die zunehmende Indoktrinierbarkeit sowie die atomare Aufrüstung.
    Oktober 2004 | 0 Anmerkungen

  • The Da Vinci Code von Dan Brown.
    Der Direktor des Louvre wird in seinem Museum ermordet. Kurz bevor er verblutet, hinterlässt er eine geheimnisvolle verschlüsselte Nachricht, teilweise mit seinem eigenen Blut geschrieben. Der Symbolforscher Robert Langdon gilt als Hauptverdächtiger und muss eine große Verschwörung aufdecken, um seine Unschuld zu beweisen.
    Oktober 2004 | 0 Anmerkungen

  • Wild Swans: Three Daughters of China von Jung Chang.
    Die Autorin, Jahrgang 1952, erzählt mit der Biografie ihrer Großmutter, ihrer Mutter und von sich selbst gleichzeitig die Geschichte und das Leiden des chinesischen Volkes im 20. Jahrhundert. Unglaublich, dass die Verbrechen und Repressionen, die an diesen Menschenn begangen wurden, von der Weltgemeinschaft vor lauter Chinaeuphorie weitgehend verdrängt wurden und werden. Stattdessen haftet dem für so viele Untaten verantwortlichen Mao und seiner schon durch den Begriff verharmlosten "Kulturrevolution" ein viel zu idealistisches Image an. In China ist das Buch wegen der ausgesprochenen unangenehmen Wahrheiten verboten.
    November 2004 | 0 Anmerkungen

  • Die Blendung von Elias Canetti.
    Aus Bewunderung, wie behutsam sie die Bücher seiner wertvollen Privatbibliothek und damit seine größten Schätze behandelt, heiratet der exzentrische Sinologe Peter Kien seine Haushälterin Therese. Daraufhin entbrennt zwischen den beiden ein irrsinniger Kampf um die Vorherrschaft in der heimischen Bücherfestung.
    November 2004 | 0 Anmerkungen

  • Zehn hoch. Dimensionen zwischen Quarks und Galaxien von Philip und Phylis Morrison.
    Unser vertrauter Lebensraum -- von den größten Bauwerken, Pflanzen und Tieren bis hinunter zu einem einige Zehntel Millimeter großen Nadelöhr umfasst insgesamt etwa sechs Zehnerpotenzen. In diesem Buch nehmen uns die Autoren mit auf eine Bilderreise von der größten bis zur kleinsten Dimension, über die die Menschheit wissenschaftliche Erkenntnisse besitzt. Los geht's bei 10 hoch 25 Meter oder 1 Milliarde Lichtjahren. In dieser Dimension sind selbst ganze Galaxien nur als kleine Punkte in den schwarzen Weiten des Universums auszumachen. 42 Größenordnungen kleiner endet die Reise schließlich mit einem verwaschenen Blick ins Innere der Kernteilchen (10 hoch -17 Meter).
    November 2004 | 0 Anmerkungen

  • Moby Dick von Herman Melville.
    Als Matrose Ishmael erzählt Melville Captain Ahabs besessen-fanatische Jagd auf den legendären weißen Pottwal Moby Dick, an dem er sich für den Verlust eines Beines rächen will. Einen sehr großen Teil des Romans nehmen Ishmaels minutiöse Schilderungen aller Facetten des Walfängerlebens ein.
    November 2004 | 0 Anmerkungen

  • Timeline von Michael Crichton.
    Ein amerikanisches Forscherteam arbeitet in Frankreich an Ausgrabungen einer alten Klosterruine. Eines Tages entdecken Sie in einem Stapel alter Pergamente einen Hilferuf Ihres Professors, der sich wenige Tage zuvor auf eine Dienstreise verabschiedet hat. Das Schriftstück stammt zweifelsfrei aus dem Jahre 1357. ITC, die Geldgeber der Forscher, haben einen Weg gefunden, ins Mittelalter zu reisen. Die jungen Mittelalterexperten machen sich auf den gefährlichen Weg, Ihren Professor zu retten.
    November 2004 | 0 Anmerkungen

  • Siddhartha von Hermann Hesse.
    Die fiktive Lebensgeschichte des Buddha.
    Dezember 2004 | 0 Anmerkungen

  • Angels and Demons von Dan Brown.
    Die Illuminati, ein totgeglaubter Geheimbund hochrangiger Naturwissenschaftler, stiehlt eine Bombe und droht, die Vatikanstadt in die Luft zu jagen -- als Rache dafür, dass die katholische Kirche die Naturwissenschaften seit jeher bekämpft und verfolgt.
    Dezember 2004 | 0 Anmerkungen

  • Oliver Twist von Charles Dickens.
    Die Ungerechtigkeiten, die dem Waisenjungen Oliver Twist widerfahren.
    Dezember 2004 | 0 Anmerkungen

  • China, eine Weltmacht kehrt zurück von Konrad Seitz.
    Vor 600 Jahren, Europa stand noch tief verwurzelt im Mittelalter, war China technologisch, wissenschaftlich und wirtschaftlich weltweit führend. Der Autor, in den 90er Jahren deutscher Botschafter in Peking, versucht zu ergründen, warum sich das Riesenreich scheinbar grundlos zurückentwickelte und es so zum Aufstieg Europas zur Kolonialmacht kommen konnte. Zur Beantwortung dieser Frage nimmt Konrad Seitz den Leser mit auf eine Reise durch die chinesische Geschichte und Philosophie, erzählt den wirtschaftlichen Aufstieg seit 1978 und gibt einen Ausblick auf das China des Jahres 2020.
    Dezember 2004 | 0 Anmerkungen

  • Dude, Where's My Country? von Michael Moore.
    Fahrenheit 9/11 zum Lesen.
    Dezember 2004 | 2 Anmerkungen

  • Der Steppenwolf von Hermann Hesse.
    Die Bibel der 68er war schon vorher aktuell und ist es auch heute noch.
    Dezember 2004 | 0 Anmerkungen

  • Erika von Elke Heidenreich und Michael Sowa.
    Wie ein rosa Plüschschwein namens Erika dem Leben wieder einen Sinn gibt.
    Dezember 2004 | 0 Anmerkungen