Camping in Schweden und Norwegen

Sommer 2004: mit dem Auto in Schweden von Göteborg über die großen Seen und Stockholm bis über den Polarkreis und in Norwegen auf den kurvigen Straßen entlang der Atlantikküste und Fjorde wieder herunter. Wildcamping ist fast nirgends ein Problem und je weiter man nach Norden vordringt, desto verlassener und aufregender wird die Landschaft.

Schweden

Ankunft in Göteborg mit der Fähre aus Kiel. Zuerst entlang der großen Seen Vättern und Vänern in Richtung Stockholm. Nach 2 Tagen in der Hauptstadt über das alte Uppsala zur bei Touristen beliebten Gegend rund um den Siljansee und die Kupfergrube von Falun. Entlang der norwegischen Grenze durch eine dünn besiedelte und wunderschöne Landschaft (Transtrandsfjäll und Fulufjäll) führte uns Riksväg 311 nach Östersund, das etwa in der Mitte des Landes liegt. Die westliche Strecke nach Lappland über Gäddede nach Vilhelmina zählt zu den schönsten Landschaften Schwedens. Auf Höhe von Jokkmokk überqueren wir die Grenze nach Norwegen.

Die letzten Bäume von Komosse
Die letzten Bäume von Komosse
Komosse, Schwedens größtes Hochmoor, liegt südlich der großen Seen. Ein faszinierendes Ökosystem mit riesigen matschigen Wiesen, wo außer Gräsern und Moos wegen der Übersäuerung des Bodens kaum größere Pflanzen wachsen.

Angeln in Stockholm
Angeln in Stockholm
In der schwedischen Hauptstadt kann man mitten im Zentrum die Angel in die Ostsee werfen.

Drottningholm
Drottningholm
Ursprünglich ein königliches Lustschloss im Mälarsee, ist Schloss Drottningholm seit 1982 Wohnsitz der königlichen Familie.

Skulptur
Skulptur
Im Park von Schloss Drottningholm

Straßenmalerei
Straßenmalerei
Ein Straßenzeichner in den Gassen von Gamla Stan, Stockholms wunderschöner Altstadt.

Gamla Stan
Gamla Stan
Häuser in den typischen Gelb- und Rottönen der engen Kopfsteinpflastergassen der Stockholmer Altstadt "Gamla Stan".

Schwedische Seeidylle
Schwedische Seeidylle
An einem Seitenarm des Bagghusfjord bei Norrtälje nördlich von Stockholm.

Petri Heil
Petri Heil
Nach diversen erfolglosen Angelversuchen (hier am Fläsjön-See nördlich von Östersund) haben wir uns schließlich einen sehr leckeren Fisch bei einem örtlichen Bauern gekauft.

Regenbogen am Wasserfall
Regenbogen am Wasserfall
Hälingsåfallet in Jämtland ganz nahe der norwegischen Grenze ist Schwedens imposantester Wasserfall.

Schwedischer Nadelwald
Schwedischer Nadelwald
Entlang der Straße von Gäddede nach Vilhelmina, eine der malerischsten Strecken durch das schwedische Fjäll.

Haus am See
Haus am See
Fast alle Holzhäuser sind im typischen Rostrot aus der Kupfergrube in Falun gestrichen.

Nebel am Polarkreis
Nebel am Polarkreis
Ein paar Kilometer nördlich des Polarkreises haben wir entlang des Riksvägen 95 zum letzten Mal in Schweden gecampt. Mitte Juli geht die Sonne hier zwar für wenige Stunden unter, richtig dunkel wird es aber nicht -- selbst beim trüben Nebelwetter, dass an diesem Abend herrschte.

Norwegen

Etwa auf Höhe des Polarkreises überfahren wir die Grenze nach Norwegen und orientieren uns zunächst noch knapp 100 km weiter in Richtung Norden bis nach Bodø. Entlang der berühmten Küstenstraße RV 17 geht es dann wieder nach Süden. Die verschlungenen Straßen entlang der Nordseeküste und der unzähligen Fjorde führen immer wieder von Meereshöhe über ewige Serpentinenstraßen in die Berge hinauf. Regelmäßig geht es nur mit der Fähre weiter. Trondheim markiert die Grenze vom einsamen und eher abenteuerlichen Norden Norwegens zum gemäßigteren, landschaftlich aber nicht weniger spektakulären Süden. Kurz vor Ende des Urlaubs schaffen wir noch einen Abstecher zur Passstraße Trollstigen und zum Geirangerfjord, von dort recht direkte Rückfahrt nach Göteborg.

Die ersten norwegischen Berge
Die ersten norwegischen Berge
Im Grenzgebirge zu Schweden.

Drei Brüder
Drei Brüder
Nordseeküste bei Ørnes.

Regenbogen
Regenbogen
An der Nordseeküste bei Ørnes.

Svartisen-Gletscher
Svartisen-Gletscher
Norwegens größter Gletscher.

Hurtigruten
Hurtigruten
Seit ewigen Zeiten fährt die Postschifflinie Hurtigruten entlang der langen Küste von Bergen im Süden nach Kirkenes an der russischen Grenze. Sicher eine der schönsten Varianten, Norwegen zu bereisen. Hier läuft ein Hurtigruten-Dampfer gerade in Brønnøysund ein.

Goldenes Licht
Goldenes Licht
Kurz vor 22:00 Uhr ist es im Torgfjord noch taghell.

Kathedrale von Trondheim
Kathedrale von Trondheim
Norwegens größte Kathedrale wurde um das Jahr 1300 fertiggestellt.

Spiegelglatt
Spiegelglatt
Windstille im Eresfjord sorgt für ein perfektes Spiegelbild.

Götterbesänftigung am Trollstigen
Götterbesänftigung am Trollstigen
Wer wohlbehalten auf dem Pass einer engen Serpentinenstraße ankommt und abergläubisch ist, baut ein kleines Steintürmchen zur Besänftigung der Bergtrolle und als Dank dafür, dass sie das eigene Fahrzeug nicht mit Steinen beworfen haben. Am Trollstigen sind immerzu sehr kunstvolle Bauten zu bestaunen.

Trollstigen
Trollstigen
Norwegens berühmteste Serpentinenstraße, der Trollstigen (Pfad der Trolle), schlängelt sich über endlose enge Kurven den Berg hinauf. Besonders waghalsige Zeitgenossen bevorzugen übrigens die halsbrecherische Abfahrt mit dem Skateboard, uns kamen ein paar davon entgegen.

Geirangerfjord
Geirangerfjord
Wegen seiner malerischen Lage ist der Geirangerfjord eine der größten Touristenattraktionen des Landes. Bei der anderthalbstündigen Fahrt durch den Fjord sieht man hohe Wasserfälle und einige atemberaubend an der Felswand gelegene alte Bauernhöfe, die heute jedoch nicht mehr bewohnt werden.

Gebirgssee am Dalsnibba
Gebirgssee am Dalsnibba
Auf der Passhöhe von Geiranger in Richtung Westen auf etwa 1400m Höhe. Der anschließende RV 15 bietet eine spektakuläre Landschaft, komplett anders als das vorher Gesehene.